4
Dez
2006

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Man reiche mir ein Weib zu schnöder Lust...

Geschmack im Wandel der Zeit…

In den letzten 5 Monaten sind zwei Top-Models wegen chronischer Unterernährung gestorben.

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Die Modeschöpfer seien Schuld; sie wollen nur superschlanke Mädchen auf den Laufstegen sehen.

Wir alle kennen die Frauenfiguren von Peter Paul Rubens, dem fläm. Maler, * 28. 6. 1577 Siegen (Westfalen), † 30. 5. 1640 Antwerpen; in den Niederlanden von Romanisten in niederländische Kunst ausgebildet, deren Bildstil er in Italien (1600 – 08) überwand. Rubens verschmolz in klassisch-humanist. Gesinnung die flämische Tradition und die Eindrücke seiner Italienzeit zu machtvollen, bewegten Figurenkompositionen in sinnenfroher Farbigkeit. Der Einfluß seiner Bilder im Stil eines repräsentativen Barock wirkte sich in ganz Europa aus.

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Sein berühmter Zeitgenosse, der englische Dichter und Schauspieler William Shakespeare fasste diese Frauenfiguren in einem einzigen Satz so zusammen:

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„Man reiche mir ein Weib zu schnöder Lust,
auf dass ich mich an ihres Busens
schlotternder Masse weidlich ergötze!“

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cinderella - 3. Dez, 10:29

Ich sage ja auch immer

"Besser durch's Leben gerollt als geklappert"
Aber an schlotternder Masse sich ergötzen? Nun ja es ist Geschmacksache.

Ich wünsche dir einen schönen Adventsonntag.
cinderella

buchfinders ausnahme - 3. Dez, 11:00

Hallo Cinderella,

bist ja schon im Netz...
Na ja, mein Ding ist das auch nicht so. Aber: andere Zeiten, andere Sitten!
Gruß ebenfalls zum 1. Advent...
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